Mittwoch, 25. November 2009

Bloggen für Faule

Ich hätte es nie gedacht, aber seit meiner probeweisen Anmeldung bei Twitter hab ich meinen Blog total vernachlässigt.
Twittern macht die Sache wohl zu einfach: Früher musste ich meine Gedanken, die ich loswerden wollte immer "umständlich" ausformulieren und einen längeren Text verfassen, damit der Beitrag nicht zu leer aussah. Bei Twitter kann man durch die Zeichenbegrenzung gar nicht allzu viel schreiben, wodurch man die Kürze der Beiträge rechtfertigt - und der mitzuteilende Gedanke ist in Nullkommanichts in die Welt gepflanzt. Fertig!
Twittern ist wohl einfach Bloggen für Faule. Und eben das kommt mir gerade recht gelegen, denn allzu viel Zeit kann ich zur Zeit nicht mehr für Pflege und regelmäßes Schreiben eines Blogs aufwenden. Wenn es mal wieder was Größeres zu berichten gibt, wird natürlich mein Blog herhalten, doch bis dahin ist Twitter sozusagen mein "Hauptblog". Schade eigentlich um die Schreibübung, aber es ist erstmal besser so :D

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Alles Gute zum Geburtstag!

Ja, heute vor 40 Jahren war ein großer Tag. Naja, eigentlich nicht, aber für uns heute hat er große Bedeutung: Der Anfang des Internets. Ich will jetzt nich herumschwafeln, von wegen wie wichtig das Internet heutzutage geworden ist, denn dessen ist sich sowieso jeder bewusst, deshalb sag ich einfach nur:
Glückwunsch!

Mittwoch, 14. Oktober 2009

Gutes und Schlechtes aus den letzten Tagen

Fangen wir mit dem Schlechten an: Am Freitag lag ich mit Fieber im Bett, konnte nicht wie geplant in die Schule, zum Mathevorkurs, zum Tanzen, zu meinem Vater, zu meinem Halbbruder und auch nicht zu Lena zum Jammen. Das war ärgerlich!
Dann ging es weiter: Änderung im Vorlesungsplan von MPI1, die Vorlesungen finden statt vormittags - wo sie genau auf die Schulfächer gefallen wären, die mich sowieso langweilen - nachmittags statt, was im Endeffekt soviel wie sechs Stunden Zeitverlust bedeutet. Nicht dass die Uni Zeitverschwendung wäre, ganz im Gegenteil, aber den Unterricht hätte ich mir sparen können. Gestern war es dann auch soweit, Einführungsveranstaltung etc. Inzwischen freu ich mich immer mehr auf das Schülerstudium, wir wurden herumgeführt und gut über alles informiert und es war auch nett, mal die anderen Schülerstudenten persönlich kennenzulernen. (Anmerkung: Da ist tatsächlich eine 14-jährige dabei, die Mathe studiert!!). Windows 7 gibt's für Informatikstudenten übrigens schon seit August kostenlos :-) Um mit dem Guten weiterzumachen, wir haben endlich unsere GTRs bekommen. Enttäuschend finde ich leider Auflösung und Prozessorleistung, aber für 45€ (Ladenpreis 90€) kann man nicht klagen. Ich bin vom GTR auf meinem iPod eben 10mal besseres gewöhnt, was daran liegen könnte, dass der eine mehr als 35mal so hohe Prozessortaktfrequenz und über 5300mal so viel Arbeitsspeicher hat. Naja, immerhin hab ich jetzt ne Beschäftigung :D
Die Fünftklässler-Klassenfotos sind jetzt auch fertig und müssen nur noch verteilt werden, die Arbeit hab ich also auch hinter mir.
Die letzte schlechte Nachricht liegt erst ne Stunde zurück: Ich sollte besser nicht am Altstadtlauf teilnehmen, sagt mein Arzt. Werde ich wohl leider auch tun, ich will nicht schon beim Vorlesungsbeginn fehlen. Ziemlich dumm gelaufen (eindeutig der Witz des Jahrtausends xD)!
Naja, wenn ich am Freitag die Deutscharbeit hinter mir hab, ist ja auch schon fast Wochenende und ich kann mich nochmal entspannt zurücklehnen, bevor dann die Uni losgeht.
Achja, noch was: Die deutsche Elf fährt nach Südafrika! :D Wäre auch bitter gewesen, wenn nicht^^
P.S.: An mir wurde auch ordentlich rumgeschnitten, wie konnte ich das vergessen? Haare kürzer, Muttermal entfernt und alles restliche unangenehme Zeug ist jetzt auch weg :)

Dienstag, 6. Oktober 2009

Beschäftigung

Und wieder einmal merke ich, wie langsam wir eigentlich in der Schule vorankommen. Eine ganze Woche lang hab ich gefehlt, nachzuholen war so gut wie nichts. Manches ist wirklich zum Einschlafen. Das ist ja vielleicht gar nicht schlecht, denn bald hab ich noch ein kleines Spielzeug zur sinnvollen Beschäftigung: Programmieren üben mit dem GTR (Grafischer Taschenrechner). Ein Freund von mir aus der höheren Stufe hat damit immer die Zeit in Mathe totgeschlagen und wirklich coole Apps und Spiele programmiert. Jetzt endlich, Jahre nach allen anderen, bekommen wir auch solche netten Geräte und er wird mir den einen oder anderen Tipp geben. Juhu, keine Langeweile mehr xD
Aber dafür sorgt die Uni dann ja sowieso des Öfteren. :)

Dienstag, 29. September 2009

Eine Woche Uni

In anderen Worten: Eine Woche keine Schule! Gut, ich muss das Gelernte ja nachholen, aber trotzdem find ich es besser neben einem Haufen Studenten den ganzen Tag im Mathe-Vorkurs zu sitzen, weil mich das sowieso auch viel mehr interessiert.
Also, ich muss wieder los. Die Uni ist schon cool! :-)

Update:
Das war ne echt tolle Woche, in der ich viele nette Leute kennengelernt hab. Hat sich voll gelohnt. Und Mathe hab ich natürlich auch gelernt :)

Donnerstag, 17. September 2009

Verstopfte Kopfhörer

Das war also das Problem: Ich hatte meine Sennheiser CX300 schon einmal bei Sennheiser eingeschickt und habe sie ersetzt bekommen und ich war drauf und dran, es noch einmal zu tun. Schon wieder war einer der beiden In-Ear-Kopfhörer plötzlich viel leiser als der andere. Ich hab den Fehler erstmal an mir gesucht, da es ja unwahrscheinlich ist, dass ich zweimal den gleichen Produktionsfehler erwische, wo ich doch von Sennheiser sogar ein anderes, neueres, robusteres Modell als Ersatz bekommen habe. Aber eigentlich geh ich immer sorgfältig mit ihnen um, hab sie nie einfach nur lose um den Hals hängen, sondern immer ordentlich aufgerollt um meinen iPod in der Hosentasche.
Google führte mich schließlich zur Lösung: In-Ear-Kopfhörer neigen dazu, dass Ohrenschmalz an ihnen hängen bleibt. Das passiert und ich wische das dann auch meist sofort weg. Aber anscheinend ist doch tatsächlich der Ohrstöpsel dadurch verstopft, weshalb der Ton nicht so gut durchdringen konnte. Tja, also suchte ich nach einer Lösung. Ein Bürstchen hatte ich gerade nicht zur Hand (meine Zahnbürste opfere ich dafür erstmal nicht) und einen Ultraschallreiniger erst recht nicht. Dann versuchte ich es selber und nahm ein wenig säurehaltiges Gesichtswasser, feuchtete ein Wattepad damit an und wischte nach Entfernung des Gummis damit vorsichtig über das "Sieb". Meine Schwester gab mir noch den Tipp, es mit Olivenöl zu probieren, da der Ohrenschmalz eigentlich nichts anderes sei als Fett, das so flüssig werden würde, und weil sie das gerade vom Arzt für ihre verstopften Ohren empfohlen bekommen hat.
Ich weiß nicht welche Methode funktioniert hat, aber es hat geklappt! Alles funktioniert wieder einwandfrei. Und wenn ich das nächste Mal Zeug dranhängen sehe, werden sie erstmal gründlich gereinigt. Denn gut sind die Kopfhörer schon, nur nicht immer hygienisch.

Mittwoch, 9. September 2009

Quatsch!

Manchmal muss ich mir einfach an den Kopf fassen. Das passiert, wenn jemand einfach was total Dummes macht, obwohl es doch offensichtlich oder einfach ist. Das hängt auch meist damit zusammen, dass man von der Person eigentlich ein deutlich höheres Niveau erwartet. Und von einer TV-Zeitschrift, die immer voll ist mit Lebensratgebern und Wissensbeiträgen ("Da steht ja eh immer das gleiche drin.", meint meine Mutter) , hätte ich wenigstens erwartet, dass da kompetente Leute am Werk sind. Aber da hab ich mich wohl getäuscht.
Mit 6800 Kilometern im Durchmesser ist der Mars der zweitkleinste Planet unseres Sonnensystems. Er ist 228 Millionen Kilometer von der Erde entfernt - etwa 1,5-mal so weit wie die Sonne.
tv14, Ausgabe 18-2009

NEIN!!! Neinneinneinneinnein!
Hier wird also behauptet, der Mars habe eine konstante Entfernung zur Erde. Das ist kompletter Unsinn. Der Mars braucht länger um die Sonne als die Erde, dadurch überholt die Erde den Mars ab und zu, also kann die Entfernung nicht konstant sein. Viele von euch haben sicher schon mal gehört, dass ein Marsjahr länger ist als ein Erdjahr, was nichts anderes bedeutet. Der Mars hat in Realität eine zwischen 55,65 Mio. km und 401,37 Mio. km schwankende Entfernung zur Erde. Und irgendwie müsste es einem doch komisch vorkommen, dass der Abstand Erde-Mars angeblich 1,5mal so lang sei wie die Entfernung Erde-Sonne, wo er doch immer als unser Nachbarplanet beschrieben wird. Der eine oder andere hat sicher auch davon gelesen oder gehört, als berichtet wurde, dass der Mars besonders gut zu beobachten ist, da er zur der Zeit besonders nah war.
Hat man sich den Artikel etwa nicht mehr durchgelesen?
Vielleicht hat man sich einfach zu sehr auf seine Quelle verlassen, aus der falsch abgeschrieben wurde:
Der Mars ist mit einem Durchmesser von knapp 6800 km etwa halb so groß wie die Erde und nach Merkur der zweitkleinste Planet des Sonnensystems. Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen km ist er rund 1,5 mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde.
Mars (Planet) - Wikipedia


Puh, irgendwie war es diesmal ganz schön schwierig, einfach verständlich zu erläutern. Aber ich denke, so versteht es jeder (im Gegensatz zur vorherigen Version xD)

Donnerstag, 3. September 2009

Köln - Teil 2 - der ganze Rest

Wo war ich stehen geblieben? Achja, gamescom. Gut. Also, der nächste Tag war der Shoppingtag, an dem wir hauptsächlich einfach durch die Stadt liefen und stehen blieben, wo uns etwas interessiert hat. Nett fand ich auch die ganzen Schlösser auf der Hohenzollernbrücke, die Paare als Liebesbeweis dort aufgehängt hatten. Zuallererst waren wir allerdings im und auf dem Dom, woran man ja nicht vorbeikommt, wenn man Köln besucht (der Kassierer beim Eingang zur Dombesteigung war echt witzig drauf^^). Gutes Wetter hatten wir auch erwischt, was man eigentlich vom gesamten Aufenthalt sagen kann.
Ich bin ja eigentlich kein Shoppingtyp, der einfach mal durch Läden geht, ohne dass er was braucht, weshalb ich dann auch nur mit vier Paar Socken zurückkam.^^ Aber das war natürlich nicht das Einzige, was ich gemacht hab. Media Markt, Saturn und GameStop sind immer für einen Blick gut. Und mit meiner Schwester teilte ich mir ne 6er-Box bei Dunkin Donuts, was es nur in Berlin und NRW gibt; war mir aber doch deutlich zu süß, vor allem wenn man direkt davor einen Apfel gegessen hab (Kontrast!!). In einem kleinen spanischen Café trank ich nen Bananensaft, warf noch einen Blick ins Hard Rock Café und machte mich dann auf den Weg zu dem Musikgeschäft, das ich vorher gesichtet hatte. Es sah recht klein aus, aber was ich noch nicht wusste, war dass ich es nur von der Seite gesehen hatte. Denn in Wirklichkeit war es nicht nur riesig, es war das größte Musikgeschäft Europas!! Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich die Gitarrenabteilung sah; das war der absolute Wahnsinn! So viele Gitarren hatte ich in meinem Leben noch nicht auf einmal gesehen, und dann noch so viele richtig gute! Ein Traum, wenn man nur den Profi-Shop in Konstanz gewöhnt ist^^.
Am Abend waren wir alle zusammen im Biergarten des Restaurants "Rheinzeit" essen: So wohl hab ich mich beim Essengehen schon lange nicht mehr gefühlt. Wir saßen beim Rheinufer am Ende eines schönen sonnigen Tages, das Essen war gut, ein Saxofon und eine Geige sorgten für musikalische Unterhaltung und der Kellner war supernett. Als eine Biene in eines unserer Gläser flog (was wir nicht so toll fanden), meinte er, er verstehe das nicht, dass es doch gar nicht schlimm sei, und er erzählte uns von seiner Kindheit in Kenia, wo er den Honig direkt aus den Bienenwaben gegessen habe und als Kind lebendige Termiten verspeiste und er erzählte von der Herstellung von Alkohol aus den Blüten der Kokosnusspalme, der dann voller Insekten war, die man eben einfach herausfischte. Das hört sich jetzt vielleicht ziemlich seltsam an und ich weiß auch nicht mehr, was er alles erzählt hat, aber es war wirklich total interessant und er so sympathisch, dass man sich glatt noch wohler gefühlt hat. Es ging noch so weit, dass er uns erzählte, wo er Deutsch gelernt hatte, wie er nach Köln kam und gab (auf Anfrage) Urlaubstipps für Kenia. Es war wirklich toll dort!
Tja, und viel passiert ist danach nicht mehr. Wir waren am nächsten Tag im Schokoladenmuseum, das einem den Weg der Herstellung von der Kakaobohne bis zum fertigen Produkt erläuterte (dort wurde sogar frisch hergestellt und man konnte probieren). Außerdem wurde die Geschichte der Schokolade gezeigt und viele alte Produkte und Verpackungen ausgestellt, von den ganzen Kinderschokoladengesichtern bis zu den ersten Kabapackungen; vor allem die TV-Werbespots aus dem vergangen Jahrhundert waren amüsant. :)
Danach ging es noch ins Sport- und Olympiamuseum, das nicht weniger interessant war. Das Wetter spielte auch mit, denn es hatte sich den Regen genau für den Museumsbesuch aufgehoben.
Am nächsten Tag bestrahlte ein toller Sonneschein den letzten Tag des Kurzurlaubs, den wir im Zoo verbrachten. Mit der Seilbahn überquerten wir den Rhein und besuchten die Tiere. Eigentlich hatte ich schon genug von Zoos, da man irgendwie doch immer das gleiche sieht, aber eigentlich war es ganz nett und man entdeckt doch immer wieder neues, so eine Vogelflugvorführung hatte ich bspw. noch nie gesehen.
Ja, das war's dann auch schon, die Rückfahrt ging ne Stunde länger, weil die Hälfte der Strecke mit der Schwarzwaldbahn zurückgelegt wurde und dann waren wir wieder da :)

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