Wo war ich stehen geblieben? Achja, gamescom. Gut. Also, der nächste Tag war der Shoppingtag, an dem wir hauptsächlich einfach durch die Stadt liefen und stehen blieben, wo uns etwas interessiert hat. Nett fand ich auch die ganzen Schlösser auf der Hohenzollernbrücke, die Paare als Liebesbeweis dort aufgehängt hatten. Zuallererst waren wir allerdings im und
auf dem Dom, woran man ja nicht vorbeikommt, wenn man Köln besucht (der Kassierer beim Eingang zur Dombesteigung war echt witzig drauf^^). Gutes Wetter hatten wir auch erwischt, was man eigentlich vom gesamten Aufenthalt sagen kann.
Ich bin ja eigentlich kein Shoppingtyp, der einfach mal durch Läden geht, ohne dass er was braucht, weshalb ich dann auch nur mit vier Paar Socken zurückkam.^^ Aber das war natürlich nicht das Einzige, was ich gemacht hab. Media Markt, Saturn und GameStop sind immer für einen Blick gut. Und mit meiner Schwester teilte ich mir ne 6er-Box bei
Dunkin Donuts, was es nur in Berlin und NRW gibt; war mir aber doch deutlich zu süß, vor allem wenn man direkt davor einen Apfel gegessen hab (Kontrast!!). In einem kleinen spanischen Café trank ich nen Bananensaft, warf noch einen Blick ins Hard Rock Café und machte mich dann auf den Weg zu dem Musikgeschäft, das ich vorher gesichtet hatte. Es sah recht klein aus, aber was ich noch nicht wusste, war dass ich es nur von der Seite gesehen hatte. Denn in Wirklichkeit war es nicht nur riesig,
es war das größte Musikgeschäft Europas!! Ich konnte meinen Augen kaum trauen, als ich die Gitarrenabteilung sah; das war der absolute
Wahnsinn! So viele Gitarren hatte ich in meinem Leben noch nicht auf einmal gesehen, und dann noch so viele richtig gute! Ein Traum, wenn man nur den Profi-Shop in Konstanz gewöhnt ist^^.
Am Abend waren wir alle zusammen im Biergarten des Restaurants "
Rheinzeit" essen: So wohl hab ich mich beim Essengehen schon lange nicht mehr gefühlt. Wir saßen beim Rheinufer am Ende eines schönen sonnigen Tages, das Essen war gut, ein Saxofon und eine Geige sorgten für musikalische Unterhaltung und der Kellner war supernett. Als eine Biene in eines unserer Gläser flog (was wir nicht so toll fanden), meinte er, er verstehe das nicht, dass es doch gar nicht schlimm sei, und er erzählte uns von seiner Kindheit in Kenia, wo er den Honig direkt aus den Bienenwaben gegessen habe und als Kind lebendige Termiten verspeiste und er erzählte von der Herstellung von Alkohol aus den Blüten der Kokosnusspalme, der dann voller Insekten war, die man eben einfach herausfischte. Das hört sich jetzt vielleicht ziemlich seltsam an und ich weiß auch nicht mehr, was er alles erzählt hat, aber es war wirklich total interessant und er so sympathisch, dass man sich glatt noch wohler gefühlt hat. Es ging noch so weit, dass er uns erzählte, wo er Deutsch gelernt hatte, wie er nach Köln kam und gab (auf Anfrage) Urlaubstipps für Kenia. Es war wirklich toll dort!
Tja, und viel passiert ist danach nicht mehr. Wir waren am nächsten Tag im Schokoladenmuseum, das einem den Weg der Herstellung von der Kakaobohne bis zum fertigen Produkt erläuterte (dort wurde sogar frisch hergestellt und man konnte probieren). Außerdem wurde die Geschichte der Schokolade gezeigt und viele alte Produkte und Verpackungen ausgestellt, von den ganzen Kinderschokoladen
gesichtern bis zu den ersten Kabapackungen; vor allem die TV-Werbespots aus dem vergangen Jahrhundert waren amüsant.
:)
Danach ging es noch ins Sport- und Olympiamuseum, das nicht weniger interessant war. Das Wetter spielte auch mit, denn es hatte sich den Regen genau für den Museumsbesuch aufgehoben.
Am nächsten Tag bestrahlte ein toller Sonneschein den letzten Tag des Kurzurlaubs, den wir im Zoo verbrachten. Mit der
Seilbahn überquerten wir den Rhein und besuchten die Tiere. Eigentlich hatte ich schon genug von Zoos, da man irgendwie doch immer das gleiche sieht, aber eigentlich war es ganz nett und man entdeckt doch immer wieder neues, so eine Vogelflugvorführung hatte ich bspw. noch nie gesehen.
Ja,
das war's dann auch schon, die Rückfahrt ging ne Stunde länger, weil die Hälfte der Strecke mit der Schwarzwaldbahn zurückgelegt wurde und dann waren wir
wieder da :)

Der Rest
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