Und dann?
Heute ist mündliches Abitur an unserer Schule, für alle Nicht-13er heißt das schulfrei! Das ist natürlich toll, aber im Hinterkopf hab ich immer irgendwie den Gedanken, dass in vier Jahren ich einer derjenigen bin, die an diesem Tag nicht schulfrei haben. 2012 werde ich mein Abi machen - die Klassenstufe unter uns übrigens auch, das heißt doppelt so viele Anwärter auf Studienplätze, Lehren und Stellen und was weiß ich noch was - und wenn ich mein Abi dann hab, dann...mh, ja,...und dann?
Jedes Mal wenn ich gefragt werde, was man denn später einmal werden will, hab ich nicht wirklich eine Ahnung. Ich interessiere mich für vieles, kann verschiedene Sachen gut und finde eigentlich jedes Schulfach irgendwie (zumindest manchmal) spannend und interessant, manche Fächer mehr, manche weniger.
Wo ich später mal arbeiten werde? Was ich studieren soll? Wo ich hingehen werde? Keine Ahnung! Dass ich ja auch noch Zeit habe, wird mir immer gesagt. Das wird mir jedes Jahr aufs Neue gesagt und währenddessen läuft die Zeit, nein, sie rennt, und zwar davon; und kaum mache ich mir wieder Gedanken darüber, weil mich jemand danach fragt, oder weil ich einfach mal wieder daran erinnert werde, ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen.
Vier Jahre noch und dann ich bin weg, erstmal schön das Leben ohne die Schule feiern, um mich dann später nach diesem Luxus der vielen Ferien und der halbtägigen Arbeit zu sehnen. Dann an die Uni - oder doch nicht? Wenn ja, was studieren, und wo? Es sind so viele wichtige Entscheidungen, dass man sich irgendwie vor ihnen drückt, weil man Angst hat, falsch zu wählen aus den vielen Möglichkeiten. Die Qual der Wahl heißt esso schön leider.
Ich sollte mich aber glücklich schätzen, überhaupt so viele Möglichkeiten zu haben, denn auf dem Gymnasium und mit meinen Noten müsste ich mir eigentlich keine Sorgen machen. Wär ich auf der Hauptschule - das könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen - würde ich schon jetzt mit der Schule aufhören, jetzt schon in die Lehre gehen, jetzt schon ins Berufsleben umsteigen! Nein, danke, da bleib ich doch noch lieber eine Weile am Ellenrieder-Gymnasium und ertrage die 34 Schulstunden* pro Woche und die dazukommenden Hausaufgaben. Das ist glaube ich angenehmer.
Habt ihr euch damals auch so Gedanken darüber gemacht? Wie habt ihr entschieden und vor allem nach welchen Kriterien? Seid ihr heute zufrieden mit eurer Wahl? Ich bin dankbar für Tipps.
Aber vielleicht schlage ich mir die Sache auch wieder aus dem Kopf, ich mach mir wohl ein bisschen zu viele Gedanken darüber. Ich hab ja schließlich noch Zeit.
*45min
Jedes Mal wenn ich gefragt werde, was man denn später einmal werden will, hab ich nicht wirklich eine Ahnung. Ich interessiere mich für vieles, kann verschiedene Sachen gut und finde eigentlich jedes Schulfach irgendwie (zumindest manchmal) spannend und interessant, manche Fächer mehr, manche weniger.
Wo ich später mal arbeiten werde? Was ich studieren soll? Wo ich hingehen werde? Keine Ahnung! Dass ich ja auch noch Zeit habe, wird mir immer gesagt. Das wird mir jedes Jahr aufs Neue gesagt und währenddessen läuft die Zeit, nein, sie rennt, und zwar davon; und kaum mache ich mir wieder Gedanken darüber, weil mich jemand danach fragt, oder weil ich einfach mal wieder daran erinnert werde, ist schon wieder ein halbes Jahr vergangen.
Vier Jahre noch und dann ich bin weg, erstmal schön das Leben ohne die Schule feiern, um mich dann später nach diesem Luxus der vielen Ferien und der halbtägigen Arbeit zu sehnen. Dann an die Uni - oder doch nicht? Wenn ja, was studieren, und wo? Es sind so viele wichtige Entscheidungen, dass man sich irgendwie vor ihnen drückt, weil man Angst hat, falsch zu wählen aus den vielen Möglichkeiten. Die Qual der Wahl heißt es
Ich sollte mich aber glücklich schätzen, überhaupt so viele Möglichkeiten zu haben, denn auf dem Gymnasium und mit meinen Noten müsste ich mir eigentlich keine Sorgen machen. Wär ich auf der Hauptschule - das könnte ich mir überhaupt nicht vorstellen - würde ich schon jetzt mit der Schule aufhören, jetzt schon in die Lehre gehen, jetzt schon ins Berufsleben umsteigen! Nein, danke, da bleib ich doch noch lieber eine Weile am Ellenrieder-Gymnasium und ertrage die 34 Schulstunden* pro Woche und die dazukommenden Hausaufgaben. Das ist glaube ich angenehmer.
Habt ihr euch damals auch so Gedanken darüber gemacht? Wie habt ihr entschieden und vor allem nach welchen Kriterien? Seid ihr heute zufrieden mit eurer Wahl? Ich bin dankbar für Tipps.
Aber vielleicht schlage ich mir die Sache auch wieder aus dem Kopf, ich mach mir wohl ein bisschen zu viele Gedanken darüber. Ich hab ja schließlich noch Zeit.
*45min
arik - 16. Jun, 13:07
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