Schule
Und wieder einmal merke ich, wie langsam wir eigentlich in der Schule vorankommen. Eine ganze Woche lang hab ich gefehlt, nachzuholen war so gut wie nichts. Manches ist wirklich zum Einschlafen. Das ist ja vielleicht gar nicht schlecht, denn bald hab ich noch ein kleines Spielzeug zur sinnvollen Beschäftigung: Programmieren üben mit dem GTR (Grafischer Taschenrechner). Ein Freund von mir aus der höheren Stufe hat damit immer die Zeit in Mathe totgeschlagen und wirklich coole Apps und Spiele programmiert. Jetzt endlich, Jahre nach allen anderen, bekommen wir auch solche netten Geräte und er wird mir den einen oder anderen Tipp geben. Juhu, keine Langeweile mehr xD
Aber dafür sorgt die Uni dann ja sowieso des Öfteren. :)
In anderen Worten: Eine Woche keine Schule! Gut, ich muss das Gelernte ja nachholen, aber trotzdem find ich es besser neben einem Haufen Studenten den ganzen Tag im Mathe-Vorkurs zu sitzen, weil mich das sowieso auch viel mehr interessiert.
Also, ich muss wieder los. Die Uni ist schon cool! :-)
Update:
Das war ne echt tolle Woche, in der ich viele nette Leute kennengelernt hab. Hat sich voll gelohnt. Und Mathe hab ich natürlich auch gelernt :)
Meine Interessen sind breit gefächert und ich betreibe jede Menge verschiedener Aktivitäten in meiner Freizeit:
Da ist einmal die Musik, mit Geige und Gitarre, Tanzen, dann der Sport mit Basketball, Leichtathletik im Verein*, Joggen, Beachvolleyball (worauf ich von diesen Sportarten eben gerade Lust hab) außerdem Jugend forscht, nebenher mal ein bisschen programmieren, bloggen, lesen, verschiedene AGs, bald Schülerstudium, drei Nachhilfeschüler und Hausaufgabenbetreuung. Und die Schule nimmt sowieso schon einen großen Teil des Tagesablaufs ein. Angesichts dieser Liste bleibt nicht viel Zeit für Anderes, geschweige denn, dass ich voll und ganz in alles meine Zeit und Mühe investieren kann. Immer wieder muss ich mich zügeln, wenn es darum geht, noch etwas zusätzliches zu machen. Und da sind wir auch schon beim Problem: Diese ganzen Hobbys lassen sich nicht ganz leicht unter einen Hut bringen und sich dazu noch voll auf jedes einzelne konzentrieren, ist fast unmöglich. Na gut, man kann ja auch mal das eine oder andere vernachlässigen, je nach Lust und Laune, aber irgendwie find ich es doch oft schade, dass der Tag nicht 48 Stunden hat und der Mensch nicht auch ohne Schlaf auskommen kann. Ich glaube, wenn es dann mal darum geht, auszusortieren, sollte ich mir gut überlegen, was ich wirklich gut machen will und dann auch durchziehen. Und ganz freie Zeit soll ja schließlich auch mal übrigbleiben :)
*inzwischen vernünftigerweise nicht mehr: entweder ich mach es richtig und komme min. dreimal die Woche oder gar nicht.
Das Schuljahr ist endlich erfolgreich hinter mich gebracht und seit Ferienbeginn am Mittwoch (und eigentlich auch schon davor) sind die Anstrengungen vorüber. Stattdessen wird die freie Zeit ordentlich genutzt:
Am Donnerstag haben Ruben, Niko, Hannah, Lara und ich lecker gekocht, am Freitag hab ich Nachhilfe gegeben und war später mit Niko und Ruben ne Runde Badminton und Skat spielen im Jugendhaus und heute geh ich mit Niko zum Wissenszug in Konstanz und hab keine Ahnung, was mich erwartet. Hach, schön, mal wieder Zeit zu haben. :-)
Was mich aber mindestens genauso freut, ist dass ich ein lange angestrebtes Ziel endlich erreicht hab: Zeugnisdurchschnitt 1,0. Zweimal bin ich schon ganz knapp daran gescheitert, aber diesmal hat es geklappt. Natürlich war auch etwas Glück mit im Spiel, denn in mehreren Fächern stand ich genau zwischen 1 und 2, aber ich hab immer noch die Kurve gekriegt. Auch ganz nett, wenn man so ein Zeugnis an die
Uni schicken kann :P
Tja, und noch etwas ist geschafft: Die Entscheidung ist getroffen, ich bleibe erstmal in Klasse 11 und ziehe das durch, was ich ursprünglich geplant hatte, das ist sowieso schon mehr als genug. Vielen Dank für alle Tipps und Ratschläge, das weiß ich wirklich zu schätzen, vor allem, weil ich in so kurzer Zeit so extrem viele Meinungen dazu hören konnte, das war echt super zur Meinungsbildung.
Nervös bin ich in letzter Zeit. Gestern war Kammermusikabend, wo ich auf der Geige musiziert und später noch Gitarre gespielt und dazu gesungen hab. Bei der Geige war ich besonders nervös, hab wohl deshalb auch irgendwie zu schnell gespielt, sodass ich es mehr oder weniger
nicht gut hingekriegt hab. Aber egal, mit der Gitarre war's auch noch ganz gut und hat sogar Spaß gemacht so richtig mit Mikroständer etc. zu singen :D ^^
Aber das ist ja jetzt vorüber. Der jetzige Grund ist eine sehr wichtige Entscheidung, vor die ich schon einmal gestellt wurde: Klasse überspringen? In der 7. oder 8. wurde ich schon mal gefragt und ich hab damals ohne viel nachzudenken abgelehnt - was ich heute wirklich bereue. Jetzt geht es um die 11. Klasse, ich würde direkt dorthin springen, wo für das Abitur gewertet wird. Das ist ne ganz andere Welt. Auch wenn die elfte relativ einfach ist, ist die Entscheidung nicht leicht. Für das kommende Jahr war eigentlich Anderes geplant. Sechs Wochen hab ich Bedenkzeit, wobei ich im Falle des Springens die Ferien jedoch zum Vor/Nachlernen nutzen sollte. Ich hab bereits ne Pro-Contra-Liste angelegt und mir heute jede Menge Meinungen von Lehrern, Elftklässlern und ehemaligen Überspringern der elften eingeholt, aber unentschlossen bin ich trotzdem. Ständig tendiere ich hin- und her. Jetzt gerade neige ich dazu, alles so zu belassen, aber in meinem Hinterkopf sitzt immer noch das Bereuen wegen der Mittelstufe...
Mal sehen was ich mache. Mein Mathelehrer hat das aber schon richtig gesagt: Ich hab die Wahl zwischen einer guten und einer ganz guten Entscheidung. Nur stellt sich eben erst später heraus, welche die ganz gute war.
Schon komisch, wenn man für den Unterricht die Süddeutsche für drei Wochen abonniert und dann am ersten Abotag die FAZ im Briefkasten liegt xD
Ehrlich gesagt, hätte das auch (ohne den Smiley) in ne Twitternachricht gepasst, aber ich wollte ja meinen Blog nicht so verkommen lassen. Tja, was gibt's denn so Neues...
Also in Kunst hab ich ne 1- für mein Bild bekommen, was mir meine 1 im Zeugnis sichert . Das freut mich sehr, erstens weil ich mir damit bewiesen hab, dass ich auch in Fächern, in denen ich nicht so begabt und interessiert bin, eine 1 kriegen kann, wenn ich mir einfach nur ordentlich Mühe gebe. Außerdem, weil damit die viele Arbeit, die ich in das Bild reingesteckt hab, nicht umsonst war, denn alles zwischen 1-2 und 3-4 hätte mir für ne 2 im Zeugnis gereicht, sprich: Ich hätte auf gut Deutsch einfach drauf scheißen können. Hab ich aber nicht, und das freut mich jetzt auch umso mehr :-) Ich hab, glaube ich, tatsächlich noch Chancen auf nen richtig guten Durchschnitt, der ja in den letzten Jahren ein klein wenig nachgelassen hat (Unterstufe durchschnittlich 1,13; in Klasse 7 und 8 durchschnittlich 1,22). Natürlich ganz egal, aber die Tendenz soll sich ja nicht fortsetzen.
Ansonsten...am Mittwoch ist Landesfinale in Ulm, wir haben's doch tatsächlich wieder geschafft uns mit der Leichtathletikschulmannschaft zu qualifizieren. :-)
Zwei Überraschungen erwarteten mich gestern: Da hat doch unser Schulleiter tatsächlich daran gedacht, sein Versprechen einzulösen, den Nichtrauchern unserer ehemaligen Klasse Kuchen zu schenken. :-) Das hatte ich selbst ganz vergessen, aber zum Glück einige meiner Klassenkameraden nicht, die ihn darauf angesprochen haben. Leckeren Nusszopf gab's, war sogar noch warm.
Die nächste Überraschung war, dass an unserer renovierten Treppe zum Hinterhof, wo die Fahrräder stehen, jetzt endlich wieder eine Fahrradrampe angebaut wurde. Nur ist die relativ unpraktisch benutzbar, ich weiß gar nicht, warum die Treppe nicht einfach gelassen wurde wie sie war.
Achja, da ist noch was drittes, auch wenn's eigentlich keine Überraschung ist. Ich hab mit der Mathe-ZK die letzte der drei zentralen Klassenarbeiten zurückbekommen und hab endlich mal wieder in Mathe nicht nur die Note 1, sondern auch noch volle Punktzahl - die 1 gibt's auch bei etwas weniger als voller Punktzahl. Dazu ist mein schriftlicher Durchschnitt in Mathe nach der sechsten Klasse endlich mal wieder 1,0. Insgesamt ergibt das einen ZK-Durchschnitt von 1,167. Ein Freund aus der Parallelklasse hat genau die gleichen Noten in den gleichen Fächern, stimmt's Fabi? :P ;-)
Deutsch: 1,5
Englisch: 1
Mathe: 1
Dieses Wort hat aktuell für mich zwei Zusammenhänge:
1. Morgen ist Kreissporttag, ich werde 100m im Einzel und einmal mit der Staffel laufen, was ich ja normal ganz gut kann, aber da ich jetzt seit einer gefühlten Ewigkeit - und ich glaub es ist auch wirklich ne Ewigkeit - nicht mehr trainiert hab, mach mir ernsthaft Sorgen um meinen "Endspurt" bzw. das dritte Drittel der Sprintstrecke. Meine Beine sind auch nicht mehr das, was sie mal waren oder sie wären, wenn ich trainiert hätte. Aber das wird schon und so ein Schulwettkampf ist sowieso nicht so wichtig, immerhin fällt die Schule für mich aus. Gut, Gemeinschaftskunde hätte mich schon interessiert, aber davon seh ich jetzt mal ab.
2. Es sind jetzt hier in Baden-Württemberg noch
42 Tage bis zu den Sommerferien und noch weniger bis zu den Notenkonferenzen; also Endspurt in Sachen Zeugnis. Ich hab mir mal ne Liste der Fächer gemacht, in denen ich mich noch anstrengen muss, und hab festgestellt, dass ich zwar durchaus fast überall ne 1 haben könnte, jedoch aber auch locker mal meinen schlechtesten Durchschnitt überhaupt auf dem Gymnasium haben könnte ("schlecht" sollte man hier in große Anführungszeichen setzen ;-) ). Am Freitag hab ich dann auch die Mathe-ZK hinter mir und kann dann meine Konzentration auf Bio, Chemie und vor allem Physik richten, in denen wir sehr bald noch Arbeiten schreiben werden.
Trotzdem bin ich natürlich sehr froh über meine Situation. Es ist schon sehr zufriedenstellend, seinen verzweifelten Mitschülern Mathenachhilfe zu geben, während man selbst während des Biounterrichts ne ganze Mathe-ZK löst und nebenher noch dem Unterricht folgt, mitschreibt, die Videos mitguckt und sich mündlich beteiligt :P
Und nächstes Jahr geht's ja an die
Uni. :D
So viel Zeit werd ich morgen haben - und so viel hab ich auch nötig. Morgen schreiben wir nämlich die Zentrale Klassenarbeit in Deutsch. Falls es also so etwas wie Glück wirklich gibt, dann hätte ich gerne das von der Mathe- und Englisch-ZK bereits auf morgen verlegt (in Mathe und Englisch brauch ich sowieso kein Glück). Eigentlich brauch ich mir absolut keine Sorgen zu machen, solange ich keine fünf schreibe, ist meine zwei ziemlich sicher, bei ner vier sogar ganz sicher. Aber wenn man auf 1,55 steht, die Endnote von dieser einen (doppelt gewerteten) Arbeit abhängt und man bei Deutscharbeiten generell ein mulmiges Gefühl hat, ist man da schon ein wenig aufgeregt. Ne eins in Deutsch wäre schon mal wieder schön, wenn es auch unwahrscheinlich ist...
Also dann, auf in den Kampf der Metaphern, Metren und Reimschemata, morgen von acht bis halb elf. Zumindest hab ich vor, die Gedichtsinterpretation zu wählen.
Endlich hinter mir! Ich mag Deutscharbeiten nicht. Nein, ich hasse sie geradezu. Und diesmal war ich dazu noch nervös: Ich hatte mir fest vorgenommen, die Gedichtinterpretation zu wählen, doch war besorgt darüber gewesen, das Gedicht nicht wirklich zu verstehen; außerdem hatte ich generell in meinem Leben erst eine geschrieben. Es ging aber doch recht gut, glaube ich, außer dass ich aus unerfindlichen Gründen eine Metapher mit einem Symbol verwechselt hab. Das nervt mich immer noch ein bisschen, aber immerhin bin ich relativ zufrieden mit dem, was ich sonst so geschrieben habe. Mal schauen was dabei herauskommt. Jetzt hab ich in Deutsch "nur noch" die Zentrale Klassenarbeit vor mir. Wünscht mir Glück!
Der Rest des Schultages war ziemlich langweilig - gemessen in während des Unterrichts gelesenen
Newsweekartikeln: drei.
Danach hatte ich noch Orchester, später Tanzunterricht und jetzt bin ich auch mit den Hausaufgaben fertig, hab noch n Backup von meinem Laptop gemacht und kann entspannt ins Wochenende gehen....vielleicht programmier ich aber auch noch was für Mathe :D