Heiß und trotzdem cool
Drei Wochen Israel, zwei hab ich noch vor mir und in dieser ersten Woche hab ich schon viel mehr gesehen als sonst insgesamt. Tel Aviv, Jerusalem, Eilat, an drei Tagen hintereinander in drei verschiedenen Meeren und heute Abend schau ich die Mondfinsternis mit nem (Billig-)Teleskop von hier an. Hebräisch lern ich auch noch dabei und das Essen ist auch super (irgendwie kochen alle Omas toll).
Wohnen würde ich hier zwar nicht gern und an die Umwelt denkt hier wohl kein Schwein (zumindest nicht in meiner Familie), aber es ist trotzdem schön.
Wie ist es denn so in Deutschland? Wie ist das Wetter, gibt's was Interessantes, was ich verpasst hab?
Sonntag, 9.45 Uhr Abflug von Zuerich nach Tel Aviv (eine Stunde Zeitverschiebung), eigentlich ueber El Al, aber diesmal wieder in einem Flugzeug von Swiss. Diesmal wussten wir auch, dass man keine Getraenke durch die Sicherheitskontrolle nehmen kann. xD Der Flug war sehr angenehm. Der Blick von oben war toll, das Unterhaltungsprogramm war auch gut (mit Ausnahme der Tatsache, dass ich Iron Man nicht zu Ende gucken konnte, weil wir an der spannendsten Stelle mit dem Anflug auf Tel Aviv begannen) und die Landung war die weicheste, die ich je erlebt hab. Uebernachtet haben wir erst in Nes Ziona bei unserer Grosstante Pnina und ihrer Familie, deren Klimaanlagen so laut sind, dass ich kaum einschlafen konnte und draussen bellte dazu noch ihr Hund Falco mit anderen Hunden um die Wette. Der Aufenthalt dort war aber trotzdem sehr angenehm. Am Abend haben wir uns ein bisschen Tel Aviv angeschaut, zumindest die Strandpromenade und einen schoenen Teil von Jaffa, mit den Fuessen waren wir auch im Mittelmeer.
Am naechsten Tag holte uns ein Freund ab und zeigte uns das Sehenswuerdigste seiner Heimat Jerusalem. Ich stand auf mehreren echten Panzern, hab die Klagemauer beruehrt, hab den Felsendom gesehen, stand vor der Knesset und war im Garten Gethsemane. Dass uns die Grabeskirche von Jesus auch interessieren koennte vergass Romi leider.
Am Dienstag waren wir nochmal in Tel Aviv, diesmal tagsueber und mit unserer Tante, die auch Pnina heisst, und ihrem Sohn Yair auf einem Markt und in einem grossen Shoppingcenter unter drei riesigen Hochhaeusern (eines rund, eines dreieckig und eines quadratisch). Im Mittelmeer waren wir auch.
Mittwochs machten wir uns auf den langen Weg mit dem Auto nach Eilat mit Zwischenstopp am Toten Meer: Das war das erste Mal, dass ich erlebe, dass das Wasser waermer ist als die Luft. Das erinnerte mich eher an Badewanne als an erfrischendes kuehles Meer. Aber man schwimmt dort wirklich an der Oberflaeche und es ist so salzig, dass es richtig brennt, man darf auf keinen Fall irgendwie mit dem Kopf ins Wasser. Die Fahrt nach Eilat war einigermassen okay, mein Opa ist nicht der beste Fahrer und haetten wir keine Klimaanlage im Auto gehabt, waeren wir gestorben. Klimaanlage ist wohl auch das haeufigste Substantiv, das ich in letzter Zeit auf hebraeisch gehoert hab.
Am Donnerstag war das naechste Meer dran, denn Eilat liegt am Roten Meer, was zum Glueck erfrischend kuehl ist und genau die richtige Temperatur hat. Heute waren wir nochmal drin mit einer Freundin aus Tel Aviv, die uns besuchen kam.
Inzwischen traue ich mich auch wieder zu bloggen und mich auf Websites einzuloggen, da ich vorgestern (hoffentlich alle) 27 Viren vom PC meines Cousins entfernt hab. Ein bisschen langweilig ist es manchmal auch hier, denn mittags geht man normalerweise nicht raus, weil es so heiss ist. Wenigstens laeuft im Fernsehen gerade Olympiade. Ich haette mir vielleicht auch noch was Franzoesisches und Spanisches mitnehmen sollen, wahrscheinlich hab ich nach den Ferien wieder alles vergessen, vor allem weil mein Kopf jetzt mit ein bisschen hebraeisch gefuellt wird.
Mh, ich glaube ich sollte mal wieder was trinken, hier in Eilat merkt man gar nicht, dass man Wasser verliert, weil der Schweiss sofort verdunstet. Bis bald, mal schauen, was wir hier noch so alles machen....
Wohnen würde ich hier zwar nicht gern und an die Umwelt denkt hier wohl kein Schwein (zumindest nicht in meiner Familie), aber es ist trotzdem schön.
Wie ist es denn so in Deutschland? Wie ist das Wetter, gibt's was Interessantes, was ich verpasst hab?
Sonntag, 9.45 Uhr Abflug von Zuerich nach Tel Aviv (eine Stunde Zeitverschiebung), eigentlich ueber El Al, aber diesmal wieder in einem Flugzeug von Swiss. Diesmal wussten wir auch, dass man keine Getraenke durch die Sicherheitskontrolle nehmen kann. xD Der Flug war sehr angenehm. Der Blick von oben war toll, das Unterhaltungsprogramm war auch gut (mit Ausnahme der Tatsache, dass ich Iron Man nicht zu Ende gucken konnte, weil wir an der spannendsten Stelle mit dem Anflug auf Tel Aviv begannen) und die Landung war die weicheste, die ich je erlebt hab. Uebernachtet haben wir erst in Nes Ziona bei unserer Grosstante Pnina und ihrer Familie, deren Klimaanlagen so laut sind, dass ich kaum einschlafen konnte und draussen bellte dazu noch ihr Hund Falco mit anderen Hunden um die Wette. Der Aufenthalt dort war aber trotzdem sehr angenehm. Am Abend haben wir uns ein bisschen Tel Aviv angeschaut, zumindest die Strandpromenade und einen schoenen Teil von Jaffa, mit den Fuessen waren wir auch im Mittelmeer.
Am naechsten Tag holte uns ein Freund ab und zeigte uns das Sehenswuerdigste seiner Heimat Jerusalem. Ich stand auf mehreren echten Panzern, hab die Klagemauer beruehrt, hab den Felsendom gesehen, stand vor der Knesset und war im Garten Gethsemane. Dass uns die Grabeskirche von Jesus auch interessieren koennte vergass Romi leider.
Am Dienstag waren wir nochmal in Tel Aviv, diesmal tagsueber und mit unserer Tante, die auch Pnina heisst, und ihrem Sohn Yair auf einem Markt und in einem grossen Shoppingcenter unter drei riesigen Hochhaeusern (eines rund, eines dreieckig und eines quadratisch). Im Mittelmeer waren wir auch.
Mittwochs machten wir uns auf den langen Weg mit dem Auto nach Eilat mit Zwischenstopp am Toten Meer: Das war das erste Mal, dass ich erlebe, dass das Wasser waermer ist als die Luft. Das erinnerte mich eher an Badewanne als an erfrischendes kuehles Meer. Aber man schwimmt dort wirklich an der Oberflaeche und es ist so salzig, dass es richtig brennt, man darf auf keinen Fall irgendwie mit dem Kopf ins Wasser. Die Fahrt nach Eilat war einigermassen okay, mein Opa ist nicht der beste Fahrer und haetten wir keine Klimaanlage im Auto gehabt, waeren wir gestorben. Klimaanlage ist wohl auch das haeufigste Substantiv, das ich in letzter Zeit auf hebraeisch gehoert hab.
Am Donnerstag war das naechste Meer dran, denn Eilat liegt am Roten Meer, was zum Glueck erfrischend kuehl ist und genau die richtige Temperatur hat. Heute waren wir nochmal drin mit einer Freundin aus Tel Aviv, die uns besuchen kam.
Inzwischen traue ich mich auch wieder zu bloggen und mich auf Websites einzuloggen, da ich vorgestern (hoffentlich alle) 27 Viren vom PC meines Cousins entfernt hab. Ein bisschen langweilig ist es manchmal auch hier, denn mittags geht man normalerweise nicht raus, weil es so heiss ist. Wenigstens laeuft im Fernsehen gerade Olympiade. Ich haette mir vielleicht auch noch was Franzoesisches und Spanisches mitnehmen sollen, wahrscheinlich hab ich nach den Ferien wieder alles vergessen, vor allem weil mein Kopf jetzt mit ein bisschen hebraeisch gefuellt wird.
Mh, ich glaube ich sollte mal wieder was trinken, hier in Eilat merkt man gar nicht, dass man Wasser verliert, weil der Schweiss sofort verdunstet. Bis bald, mal schauen, was wir hier noch so alles machen....
arik - 16. Aug, 16:43
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